freizeitparkstories x Coasterfashion

Wie ihr vielleicht schon auf Instagram mitbekommen habt, gibt es die freizeitparkstories Kollektion jetzt exklusiv auf Coasterfashion. Für viele von euch wird der Shop auch bereits ein Begriff sein und die ein oder andere hat hier auch sicherlich schon mal etwas bestellt. Aber wer steckt hinter Coasterfashion und warum gibt es dort viele neue Designs für die weibliche Freizeitparkcommunity? Alles darüber und auch noch viele weitere coole Facts über Philip – den Gründer von Coasterfashion – erfahrt ihr hier.

Hej Philip! Erstmal vielen Dank für deine Zeit! Bevor wir uns deinem Onlineshop widmen, kommt erstmal die Frage, die hier jede*r beantworten muss 🙂 Erzähl uns deine Freizeitparkstory! Wie entstand deine Liebe zu Freizeitparks und Achterbahnen?

Den ersten Besuch in meinen Freizeitpark hatte ich als kleines Kind mit meinem Vater. Wir haben damals in Baden-Württemberg gewohnt und Trippsdrill, den Holiday-Park und auch den Europa-Park besucht. Schon als kleines Kind hatte ich großen Spass an diesen Ausflügen und habe mich immer sehr auf diese gefreut. Einige Jahre später, wir waren mittlerweile an die Ostsee gezogen, hat sich meine Liebe zu Freizeitparks dann so richtig entwickelt. Ich wohnte ca. 20 Minuten vom Hansa-Park entfernt und fand irgendwann heraus das es Jahreskarten gibt mit denen man öfters im Jahr den Park besuchen kann. Als ich dann auf meinem Schulweg täglich mit der Bahn am Hansa-Park vorbeigefahren bin und jeden Tag am Fenster klebte um zu sehen was denn gerade so passiert im Park kam mir der Gedanke: „Es muss doch noch mehr Menschen geben die sich für das Thema interessieren.“ Nach einer Recherche im Internet (damals noch ohne Facebook oder andere große Netzwerke) stieß ich auf einige Foren (onride.de und freizeitparkweb.de) die ich seitdem und eigentlich auch bis heute nahezu täglich aufsuche um zu erfahren was es an Neuheiten in den Parks dieser Welt gibt. Aber speziell zum Hansa-Park war nichts bzw. nur wenig dabei.

Und so beschloss ich 2007 eben mein eigenes Hansa-Park Forum zu gründen. Das „HAPA-Forum“ wurde zur festen Anlaufstelle für Hansa-Park interessierte aus Deutschland und der Welt. Mittlerweile lebe ich in Frankfurt am Main und habe die Leitung seit ein paar Jahren abgegeben. Ich konzentriere mich in meiner Freizeit voll und ganz auf Coasterfashion.de und mein Lieblingshobby: Freizeitparks und Achterbahnen.

Vielen Leser*innen wird Coasterfashion ein Begriff sein. Vielleicht erzählst du dennoch ein wenig was über Coasterfashion und wie du auf die Idee gekommen bist einen Onlineshop zu launchen?

Als gelernter Mediengestalter und Diplom Designer (FH) habe ich schon vor einigen Jahren begonnen T-Shirt Designs bei Plattformen wie Spreadshirt anzubieten. Als dann hier und da auch Achterbahn-Designs hinzukamen da mir Freizeitpark-Merchandise oft nicht gefallen hat kam mir die Idee: Eine eigene Marke rund um das Thema zu gründen, die sich voll und ganz auf Freizeitpark-Fans konzentriert. Und so habe ich viele Monate gelernt einen eigenen Shop zu bauen, eine Druckerei zu suchen, unzählige Test-Shirts bestellt und getestet. Dazu kommt auch noch meine Instagram-Seite. Aufgrund des Lockdowns habe ich begonnen Freizeitpark-Memes zu posten um meine Seite bekannter zu machen. Das mache ich nach wie vor und habe immer große Freude daran diese Memes zu erstellen und die Reaktionen der Fans zu sehen.

Alle Designs die man bei dir kaufen kann gestaltest du selbst. Wie lange brauchst du für ein Design – also von der Idee und Umsetzung … bis zum fertigen Design? Von was lässt du dich inspirieren?

Das kommt natürlich immer darauf an. Für „einfache Textdesigns“ brauche ich von der Idee bis zur Umsetzung wenige Stunden. Was dann immer noch dazu kommt sind vorab die Recherche und Ideensammlung und im Anschluss das erstellen der Produkte und das Einpflegen in den Shop. Alles in allem dauert das im Durchschnitt vielleicht 8 – 10 Stunden pro Design. Bei aufwendigeren Designs kann das erstellen durchaus mehrere Tage oder sogar Wochen dauern. Inspiration bekomme ich durch die Achterbahnen selbst und auch Instagram und Youtube. Ich liebe es mir Achterbahn-Videos anzusehen. Wenn mir eine Bahn oder ein Element gefällt notiert ich das und irgendwann  kommt ein Text oder ein Spruch dazu und fertig ist die Idee. Manchmal kommen die Ideen auch ganz spontan, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit.

In deinem Shop findet man mittlerweile sehr viele Designs speziell für Frauen und nun gibt es auch die freizeitparkstories Kollektion exklusiv bei dir. Wie kam es dazu eine Kollektion speziell für Frauen anzubieten?

Am Anfang habe ich mich immer darauf konzentriert die Designs möglichst unisex zu machen. Generell schien das Thema auch eher männlich besetzt zu sein. Ich persönlich kannte nur sehr wenige Mädels die so leidenschaftlich gerne Freizeitparks besuchen wie ich. Erst mit der steigenden Zahl meiner Follower und so toller Seiten wie Freizeitparkstories und Myrollercoasterdream und vielen anderen  bin ich da eines besseren belehrt worden und biete auch immer mehr Designs speziell für Frauen an. Ihr macht tolle Arbeit für die weibliche Freizeitpark-Szene und das ist wirklich großartig. Ich freue mich auch sehr die Freizeitparkstories Kollektion bei mir im Shop anbieten zu dürfen. Vielen Dank für dein Vertrauen und dit tolle und offene Zusammenarbeit.

freizeitparkstories x coasterfashion

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Was ist dir bei deinen Produkten besonders wichtig, was Qualität und Optik betrifft?

Jedes neue Produkt im Shop wird vorab von mir getestet. Also nach hause bestellt, mehrmals gewaschen und auch getragen um zu sehen wie langlebig und gut die Qualität ist. Erst nach diesem Test gibt es das Produkt dann bei Coasterfashion zu kaufen. Bei der Optik versuche ich eine gute Mischung aus Tragbarkeit (auch außerhalb von Freizeitparks) und Fan-Kultur zu erzielen und natürlich möglichst viele verschiedenen Themen abzudecken. Ich habe eine riesige Liste mit Ideen und ich suche mir immer sehr spontan aus welche ich als nächstes umsetze.

Was für Wünsche bzw. Ideen hättest du denn noch für deinen Onlineshop?

Ein Traum von mir wäre es meine Produkte in Freizeitparks direkt anbieten zu können oder für kleinere Parks eigene Onlineshops zu erstellen bzw. ihnen dabei zu helfen eigene Shops umzusetzen. Ich habe in den letzten Jahren wirklich großes Wissen in diesem Gebiet angeeignet und es würde mich freuen dieses Wissen weiterzugeben. Weitere Ziele sind spezifische Länderversionen meines Shops für verschiedene Sprachen und der weltweite Versand. Da ich aber alles selbst mache und organisiere dauern manche Dinge auch mal etwas länger.

Du steckst wahnsinnig viel Zeit und Mühe in Coasterfashion. Hauptberuflich machst du aber was anderes. Magst du davon ein wenig erzählen?

Coasterfashion ist mein Hobby und ich betreibe diesen komplett selbstständig und in meiner Freizeit. Hauptberuflich bin ich Art Director (digital) in einer Frankfurter Werbeagentur. Dort kümmere ich mich um große und kleinere Kunden und erstelle Social-Media Beiträge, Bannerwerbung oder konzipiere und gestalte Webseiten und Apps.

Und nun noch eine letzte Frage an dich: Was ist dein Lieblingsdesign auf Coasterfashion?

Am liebsten trage ich die gestickten Frontcars, davon habe ich fast alle in meinem Kleiderschrank. Bei den gedruckten Shirts mag ich das „Rollercoaster Love“ und das „Coasterholic“ Design am liebsten. Das waren meine zwei ersten Achterbahn-Designs die ich erstellt habe und ich mag diese heute noch sehr.

freizeitparkstories x coasterfashion

Danke für das Interview und die tolle Zusammenarbeit Philip! Wer mehr über die Frauen- und freizeitparkstories Kollektion erfahren möchte, kann gerne mal im Coasterfashion-Shop vorbeischauen 🙂

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