Freizeitparkstories mit Tini

Am heutigen Freizeitparkstories Friday erzählt uns die liebe Tini wie sie zum Freizeitparkfan wurde. Warum sie nie wieder ohne aufzupassen eine Autotür zumacht und wo sie am liebsten in ihrem Homepark entspannt, erfahrt ihr hier.

Hej Tini! Schön, dass du bei Freizeitparkstories mitmachst. 🙂 Zuerst mal: Erzähl uns deine Freizeitparkstory! Wie entstand deine Liebe zu Freizeitparks und Achterbahnen?

Angefangen hat das Ganze eigentlich bevor ich in die Schule gekommen bin. Meine Eltern suchte ein besonderes Geschenk für mich zur Schuleinführung und dachte dabei in erster Linie an einen Besuch im Disneyland Paris. Als sie die Reise jedoch buchen wollte, machte sie eine Freundin von ihr (die im Reisebüro arbeitet) auf den Europa Park aufmerksam. Der würde von allen Gästen immer gelobt werden und sei nicht ganz soweit weg. So machten wir uns also auf den Weg nach Rust. Und weil es uns dort eben so gut gefiel, wurde der Besuch im Europa Park immer am Himmelfahrtswochenende bis zu meinem Abitur ein festes Ritual. Aber jeder der einmal da war weiß, einmal im Jahr reicht nicht. Man möchte den Park zu jeder Jahreszeit erkunden. Und so wurde aus einmal im Jahr, dann auch 2, 3, 4 Mal im Jahr. Natürlich haben wir neben dem Europa Park auch andere Parks besucht: Disneyland Paris, Phantasialand, Heide-Park, Belantis, Holiday Park, Schloss Thurn. Freizeitland Geiselwind, Efteling, Toverland… Und das Schöne ist, es gibt noch so viele Parks zu entdecken!

Wie sieht für dich ein perfekter Tag in einem Freizeitpark aus?

Der Tag – wenn es denn der Anreisetag ist – startet auf jeden Fall mit früh aufstehen. Dabei uns kein größerer Park in der Nähe ist, sind Freizeitparkbesuche also immer mit einer weiteren Anreise verbunden. Dann geht es – meistens mit dem Auto – los. Und auch die Autofahrt ist immer was ganz Besonderes – besonders auf dem Weg nach Rust kenne ich gefühlt schon jeden Autobahnkilometer und brauche kein Navi mehr. Angekommen im Park wird sich erstmal gestärkt und dann geht es los – meistens nach dem System „Dort anstellen, wo gerade wenig los ist!“. Und so werden so viele Attraktionen wie nur möglich abgearbeitet und genossen. Am Abend lasse ich den Tag gerne mit einer Runde im Pool oder einer Massage im Wellnessbereich und einem leckeren Essen ausklingen. Und ganz wichtig für den perfekten Tag ist, dass ich ihn mit meinen Liebsten erleben kann.

Gibt es etwas, was du nie oder nur mit großer Überwindung fährst?

Tatsächlich bin ich kein großer Fan von Geisterbahnen oder anderen gruseligen Attraktionen. Das kostet mich sehr viel Überwindung – vor allem, wenn sie mir unbekannt und ich nicht weiß, was passiert.

Deine Lieblingsachterbahn und warum?

Ich würde mich nicht für eine speziell entscheiden, sondern eine „Kategorie“ wählen. Ich liebe Holzachterbahnen – egal ob Wodan, Troy … Die sind einerseits so wahnsinnig schön anzusehen und haben andererseits ein ganz besonderes Fahrgefühl.

Dein lustigstes Erlebnis in einem Freizeitpark?

Als ich mit meiner Mama als Kind im Heide Park war, habe ich – vor lauter Freude auf den Parkbesuch – die Autotür so doll zu gehauen, dass ich mir den dabei Finger eingeklemmt habe. Wenn ich mir heute die Bilder vom Parkbesuch anschaue, dann ist auf jedem Foto mein gekühlter, eingewickelter Zeigefinger zu sehen.

Dein Homepark und wo entspannst du dort am liebsten?

Definitiv der Europa Park. Ganz große Liebe seit 2003. Dort entspanne ich am liebsten im Märchenpark bei den Liegen am See. Oder in Irland – wenn man dort im Sommer einen freien Strandkorb ergattert.

Welche Freizeitparks stehen noch auf deiner Bucket-List?

In den Niederlanden sind noch einige Freizeitparks, die mich reizen (z.B. Walibi Holland).Und ich würde gerne Mal die Achterbahn in der Ferrari World in Abu Dhabi testen. Auchin Deutschland möchte ich zeitnah mal wieder ins Phantasialand und nach Tripsdrill.

Wenn du einen Tag in einem Freizeitpark arbeiten könntest, welchen Job würdest du dort am liebsten machen?

Ich fand die Eiskunstläufer:innen bei den Eisshows schon als Kind ganz faszinierend. Die sind so talentiert und dürfen atemberaubende Kostüme tragen. Nehmen wir also mal an ich hätte das nötige Talent – dann würde ich mich wahrscheinlich für dieses Job entscheiden.

Und noch zwei privatere Fragen an dich …

Wer dir auf Instagram folgt, weiß das du vom Beruf Lehrerin bist. Wenn du mit deinerKlasse einen Tag im Europa-Park verbringen könntest, wie würdest du diesen Tag gestalten?

Tatsächlich verlost der Radiosender MDR Jump (hört man hier bei uns in Thüringen)einmal im Jahr eine Klassenfahrt in den Europa Park. Da habe ich schon ein paar Mal überlegt, ob das nicht was wäre – so Ende Klasse 4. Ich glaube so ein Tag würde für mich sehr anstrengend sein und viel Organisation erfordern. Vermutlich bräuchte man auch ein paar Eltern, die mitkommen, damit die Kinder in Kleingruppen unterwegs sein könnten. Ich würde sie auf jeden Fall vorher mit ein paar Insider-Infos ausstatten: Wann fährt man was am besten? Wo gibt es das leckerste Essen? Was darf ich fahren, was nicht? Und dann dürften sie in kleinen Gruppen mit Begleitperson den Park erkunden dürfen. Abends dann im Tipi-Dorf am Feuer zusammensitzen und den Tag Revue passieren lassen.

Für was würdest du dich entscheiden? Eine Formel 1 Backstagetour oder ein exklusives Eröffnungs-Event einer neuen Achterbahn im Europa-Park?

Du stellst schwierige Fragen! Also ich würde mich wahrscheinlich für ein exklusives Eröffnungs-Event im Europa-Park entscheiden. Denn wenn man da zu den geladenen Gästen zählt, ist das mit Sicherheit eine Ehre. Klar wäre eine F1 Backstage Führung auch toll, aber das kann man sich mit Geld kaufen. Eine Einladung zu einem exklusiven EP-Event jedoch nicht.

Das wars auch schon wieder mit Tinis Freizeitparkstory. Weitere tolle Bilder von ihr gibt es auf ihrem Instagram-Profil (@mrs.hcke).

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